VG10 Stahl – warum Profiköche auf diesen Stahl schwören
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Wer sich ernsthaft mit Küchenmessern beschäftigt, stößt früher oder später auf VG10. Aber was steckt hinter diesem Begriff – und rechtfertigt er den höheren Preis?
Was VG10 bedeutet
VG10 ist ein japanischer Messerstahl der von Takefu Special Steel entwickelt wurde. Das "V" steht für "Gold" – auf Japanisch ein Zeichen für höchste Qualität. VG10 enthält neben Kohlenstoff und Chrom auch Kobalt und Vanadium, was ihm eine außergewöhnliche Kombination aus Härte und Zähigkeit verleiht.
Was VG10 von anderen Stählen unterscheidet
Ein gutes VG10-Messer erreicht HRC 60–62 – deutlich härter als europäische Standardstähle wie 1.4116 mit HRC 55–57. Das bedeutet: die Klinge hält die Schärfe länger und lässt sich auf einen feineren Winkel schleifen. Gleichzeitig ist VG10 rostträger als viele andere Hochleistungsstähle.
Für wen ist VG10 geeignet
VG10 ist ideal für Hobbyköche die täglich kochen und Wert auf langanhaltende Schärfe legen. Es vergibt weniger als günstigere Stähle – wer sein Messer in die Spülmaschine wirft oder auf Glasschneidebrettern arbeitet wird auch mit VG10 nicht glücklich. Wer es pflegt hat ein Messer das jahrelang erstklassig schneidet.
VG10 richtig pflegen
Nur Handwäsche, direkt abtrocknen, auf Holz- oder Kunststoffschneidebrett arbeiten. Zum Schärfen einen Wasserstein mit 1000er und 3000er Körnung verwenden – Wetzstäbe sind für VG10 zu grob.
Fazit
VG10 ist kein Marketing-Begriff sondern ein echter Qualitätsstandard. Wer einmal damit gearbeitet hat versteht warum Profiköche weltweit darauf schwören.